Fluglehrerausbildung Segelflug (2226)

Beschreibung:

Der angehende Segelfluglehrer sollte durch sein theoretisches Wissen und praktisches Können eine Vorbildfunktion einnehmen. Aufbauend auf seine Vorkenntnisse erfolgen an einer ATO eine theoretische und eine praktische Ausbildung. Um einen Ausbildungslehrgang erfolgreich abschließen zu können, sollte eine mögliche Teilnahme mindestens in der vorangegangenen Flugsaison besprochen worden sein, damit sich der Bewerber ausreichend auf den Ausbildungslehrgang vorbereiten kann.

Zur praktischen Vorbereitung gehören insbesondere einige Flüge auf dem Fluglehrersitz, sowohl im F-Schlepp als auch im Windenstart. Speziell beim F-Schlepp sollte der Kastenflug geübt werden.

Um auf die Lehrproben gut vorbereitet zu sein, sollte der angehende Fluglehrer, unter Aufsicht eines anderen Lehrers, schon den ein oder anderen Theorieunterricht vorbereitet und gehalten haben.

Der Bewerber um eine Lehrberechtigung muss mindestens 18 Jahre alt sein und folgende Eingangsbedingungen erfüllen:

Voraussetzungen:

  • nach SFCL.320: 100 Flugstunden und 200 Starts nach Lizenzerhalt
  • nach SFCL.330: Antragsteller für den Erwerb einer FI(S)-Berechtigung müssen innerhalb der letzten 12 Monate vor dem Beginn des Ausbildungslehrgangs bei einer ATO oder DTO zunächst eine eignungsspezifische Vorabbeurteilung ihrer Befähigung (durch einen FII oder FIE) zur Durchführung des Lehrgangs bestanden haben.

Lernziele:

Erlangung der Berechtigung zur Ausbildung von Segelflugzeugführern (gemäß SFCL.320)

Die Prüfung wird direkt am Ende des Lehrgangs abgelegt und besteht aus einer Lehrprobe, einer mündlichen theoretischen Befragung und einem Prüfungsflug.

Die Beschränkungen werden aus dem FI-Zeugnis gestrichen, wenn der FI mindestens 15 Stunden Flugunterricht oder Unterricht für 50 Starts absolviert hat. Hierbei muss der vollständige Lehrplan für die Erteilung einer SPL behandelt worden sein.

Inhalt:

In dem Ausbildungslehrgang hat der Segelfluglehrer-Anwärter, gemäß SFCL.330, nachfolgende Kompetenzen im Rahmen einer pädagogischen Ausbildung von 25 Stunden zu erwerben (das zugehörige Pädagogikseminar im Januar ist Bestandteil des Lehrgangs und muss besucht werden):

- Vorbereiten von Unterrichtseinheiten mit Ausbildungsmaterial

- Schaffung eines Klimas, das Lernen fördert

- Wissensstoff vermitteln

- Integration von Bedrohungs- und Fehlermanagement

- Zeiteinteilung für das Erreichen der Ausbildungsziele

- Erleichterungen für das Lernen (Merksätze)

- Bewertung von Flugschülerleistungen

- Überwachung und Überprüfung der Fortschritte des Flugschülers

- Berichte über Ergebnisse



Die Theorieausbildung für den Fluglehreranwärter umfasst mindestens 30 Stunden. Die praktische Ausbildung beträgt mindestens 6 Flugstunden oder 20 Starts.



Im Ausbildungslehrgang erfolgt eine Vertiefung der Theorie in den Fächern:

- Luftrecht

- Flugzeugkunde

- Flugleistungen und Flugplanung

- Menschliches Leistungsvermögen

- Meteorologie

- Navigation

- Betriebliche Verfahren

- Grundlagen des Fliegens

- Dokumentation der Ausbildung



Die praktische Ausbildung für den Fluglehreranwärter umfasst:

- Die Auffrischung der technischen Fertigkeiten des Bewerbers

- Das Training zum Lehren der Boden- und Flugübungen

- Das Sicherstellen eines hohen fliegerischen Standards

- Das Lehren der Flugübungen und deren Anwendung auf allen Trainingsebenen

Das praktische Training umfasst den analogen Bereich für den Erwerb einer SPL mit vertiefendem Inhalt.

Lehrgangsablauf:

Die pädagogische Ausbildung beginnt an einem vorgeschalteten Wochenende zum Jahresbeginn und setzt sich dann im Laufe des Lehrgangs fort. Dabei können die Anwärter ihre ersten Erfahrungen bei der Umsetzung machen und parallel dazu ihr Wissen bei weiteren Lerneinheiten vertiefen.

Während des Lehrgangs werden von den Anwärtern die geforderten praktischen Übungen, unter Anleitung der Ausbilder (FII), durchgeführt. Nach dem Flugbetrieb, bzw. in Abhängigkeit von den Wetterverhältnissen, werden weitere theoretische Kenntnisse vermittelt und von den Anwärtern werden zum Training Lehrproben gehalten.

Jeder Ausbildungsflug (Übung) umfasst ein Vorbriefing (theoretische Erklärung vor der praktischen Ausführung) und der eigentlichen praktischen Übung unter Berücksichtigung von Wettersituation, Flugsicherheit, sowie gutem Pilotenverhalten, darunter auch mit folgenden Komponenten:

- Beschreibung des Lernzieles

- Die Flugübung(en): was, wie und durch wen

- Das Flug-Briefing

- Den Verständnischeck

- Gutes Pilotenverhalten



Bildungsurlaub:

Für diesen Lehrgang kann in Rheinland-Pfalz, Hessen und Baden-Württemberg Bildungsurlaub beantragt werden!

Weitere Informationen:

Der Lehrgangspreis beinhaltet die Unterkunft direkt in den Räumen des Luftsportverbands auf dem Flugplatz Domberg und die Verpflegung während des Lehrgangs.

Die Fluggebühren sind ebenfalls im Lehrgangspreis enthalten.

Nicht beinhaltet sind die Prüfungsgebühren!

Diese müssen nach der Prüfung in bar an den Prüfer entrichtet werden.

Kontakt:

Peter Hammann
Fasanenweg 7
66129 Saarbrücken
p.hammann@lsvrp.de
06751 8563242

Termine:

15.01.2022 10:00 - 16.01.2022 17:00
Bad Sobernheim Flugplatz Domberg
Pädagogikwochenende
24.04.2022 10:00 - 06.05.2022 16:00
Bad Sobernheim Flugplatz Domberg
Hauptlehrgang mit Theorie / Praxis und Prüfung

Teilnahmegebühr:

Segelfluglehrerausbildung eigener Verband mit Pädagogikwochenende1600,00€
Segelfluglehrerausbildung fremder Verband mit Pädagogikwochenende1750,00€

Dokumente:

Formular zur eignungsspezifischen Vorabbeurteilung

Anmeldung:

Teilnehmer:
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Plz/Ort(*)
Mailadresse(*)
Telefonnummer
Geschlecht
Rechnungsempfänger:
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Adresszusatz
Straße(*)
Plz/Ort(*)
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DAeC-Landesverbandsmitgliedschaft
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Ich beabsichtige Bildungsurlaub zu beantragen
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Kommentar

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